Spezifische Mobilisation der Lendenwirbelsäule

Manuelle Therapie

Das Begriff Manuelle Therapie oder Manualtherapie kommt von „manus“, bedeutet „Hand“ und “therapeia” bedeutet „Behandlung“ oder „Heilung“.

Dabei handelt es sich um den von Therapeuten durchgeführter Teil der manuellen Medizin auf der Grundlage der Biomechanik und Reflexlehre zur Behandlung von Dysfunktionen der Bewegungsorgane mit reflektorischen Auswirkungen. Sie beinhaltet aktive und passive Dehnung verkürzter muskulärer und neuraler Strukturen, Kräftigung der abgeschwächten Antagonisten und Gelenkmobilisationen durch translatorische Gelenkmobilisationen.

Die Manuelle Therapie ist in Deutschland eine geschütze physiotherapeutische Behandlungsform, die nur von speziell dafür weitergebildeten Physiotherapeuten/innen durchgeführt werden darf. Neben dieser speziellen Fortbildung zur Manualtherapeutin, erwarb ich 1993 die Qualifikation zur IKK anerkannten Fachlehrerin für Manuelle Therapie.


Therapeutische Wirkung:

  • Gelenkmobilisation bei Blockierung, Hypomobilität durch Traktion oder Gleitmobilisation
  • Wirkung auf Muskulatur, Bindegewebe und neurale Strukturen
  • Kräftigung abgeschwächter Muskulatur
  • Wirkung auf Gelenkrezeptoren, Sehnen- und Muskelrezeptoren durch Hemmung oder Bahnung


Verordnung:

Manuelle Therapie kann durch den behandelnden Arzt nach vorheriger Diagnoseerstellung verordnet werden. Er trifft seine Entscheidung aufgrund Ihrer Beschwerden und seiner Untersuchung. Oft wird die Manuelle Therapie auch nach vorheriger Krankengymnastik auf Empfehlung des Physiotherapeuten durch den Arzt verordnet.